Die Jagd auf Zebras, Burchell Steppenzebra, Equus burchellii und
Hartmann Bergzebra, Equus zebra hartmanni


Es gab einen Jagdgast, dessen Tochter ihm verboten hatte, auf geflecktes, gestreiftes und weiches zu schiessen. Schnell begriff auch sie, dass Zebras ebenso zur Jagd gehören wie Antilopen und dass eine Jagd zum erhalt dieser edlen Tiere sehr wichtig ist. Zebras sind "Weidetöter" wie viele Farmer zu sagen pflegen, da sie unheimlich viel fressen und nahrungstolerant sind. Zebras sind extrem gut angepasst und deren Zahlen müssen streng kontrolliert werden. Die Zabrajagd, trotz bedenken vieler, kann also mit gutem Gewissen durchgeführt werden.

Auf Nomtsas ist die Jagd auf zwei verschiedene Zebraarten möglich, nämlich Burchells Steppenzebra (Equus burchellii) und Hartmann Bergzebra (Equus zebra hartmanni).
Das Zebra bietet eine wunderschöne Trophäe, das Fell oder eine Schultermontage; welches der beiden Arten nun das schönere Zebra ist, bleibt Geschmacksache.

Auf der Zebrajagd ist es wichtig, auch das Herdenverhalten beim Ansprechen zu berücksichtigen. Auf vielen Farmen wird es traditionell gehandhabt, dass alte Hengste bejagt werden, da fast alle Jäger eben alte männliche Tiere bejagen wollen. Es is nur leider so, dass der "neue" Hengst, der dann die Herde übernimmt, die kleinen Fohlen umbringt. Ich habe gesehen, wie ein Hengst einem Fohlen in den Hals beisst, herumwirbelt und dadurch das Genick bricht. Die Leitstute läuft meisstens vorn - dieses Tier ist meisstens tragend oder hat ein Pfohlen an ihrer Seite. Ich persönlich führe gern auf sehr junge Tiere, da diese der Herde nicht fehlen und ein sehr reines Fell haben.

 

Burchell Steppenzebra Burchell Steppenzebra
Dieses ist ein Foto einer jungen Stute - das Fell ist rein und ohne Biss-stellen. Steppenzebras haben sehr schöne Schattenstreifen zwischen den schwarzen Streifen.
Hartmann Bergzebra Hartmann Bergzebra
Hartmann Bergzebras kommen auf Nomtsas in größeren Herden vor Bergzebras bieten sehr schöne Fotomotive