Die Jagd auf den afrikanischen Großkudu, Tragelaphus strepsiceros


Der Kudu, einst eine alltägliche Antilope, oft von Farmern rein wegen des guten Fleisches erlegt.
Heute, wegen anhaltender Dürreperioden und einer zerstörerischen Tollwut Epidemie eine äusserst seltene Antilope geworden.
Die Engländer sprechen gern vom "grey ghost", dies scheint nun leider in vielen Gebieten sehr der Wahrheit zu entsprechen.
kapitale Kudubullen sind mit gutem Gewissen zu erlegen, da Kudus nicht sehr alt werden und sich auch in jungen Jahren rasch fortpflanzen können.
Der afrikanische Großkudu lebt in den Trockenflüssen und Hügellandschaften unserer schönen Farm. Im Sommer (Dez - April /Mai) sind, falls es Niederschläge gegeben hat, die Trockenflüsse voller Wasser und unbefahrbar. Dies macht die Kudujagd nur zu Fuss möglich und ansonsten sehr schwierig. Es ist daher wesentlich besser, Kudus zwischen Juni und November zu bejagen.

Wir jagen Kudus sehr gern im Winter, indem wir die Trockenflüsse hochfahren und auf kapitale Bullen hoffen. Die Bullen springen meist ab und müssen dann zu Fuß verfolgt werden - nur selten schafft es ein Jäger, so schnell und sicher zu schiessen, dass er oder sie den Bullen schon vor dem Absprung erlegt.

Eine wunderschöne Trophäe, ein sehr großes Tier, jedoch glücklicherweise kein hartes / zähes Wesen. Wiederholt haben wir auch mit schwächeren Kalibern Erfolg auf Kudu gehabt. Hier ist es absolut notwenig, niemals die Vergrößerung des Zielfernrohrs höher als 6x eingestellt zu haben, denn der gut getarnte Kudubulle ist oft schwierig zu sehen und finden in seinem Versteck. Kudus verlassen sich auf ihre Tarnung und legen sich zum Teil sogar hin.
Der Jäger kommt oft so schnell zum Schuss, dass frei Hand geschossen werden muss - auf kurze Distanz, gar nicht so einfach, oder doch…

 

Großkudubulle Kudubulle in Namibia erlegt
Dieser Kudu Bulle konnte uns nicht sehen. Da er von einem besseren begleitet wurde, wurde er zum Fotoziel Kudubulle ca. 11 Jahre alt. Eine tolle Jagd!
Kudubulle mit Kühen
Kudubulle, ca. 9 Jahre alt, mit Kühen seiner Wahl Kudus verlassen sich auf Ihre Tarnung und sind oft zwischen den Drüsenakazien nur sehr sehr schwierig zu sehen.