Jagen auf Nomtsas - Hier finden Sie den Broschürentext als druckbare PDF Text - Nomtsas Broschüre


Endlose Weiten, unregelmäßige und geringe Niederschläge, karge Landschaften, welche sich bei dem geringsten Regen in Paradiese verwandeln….
Springböcke dominieren hier den Wildbestand: Der Süden Namibias ist die Heimat dieser gazellenartigen Antilopen, welche mit ihren prunkenden Sprüngen und aufgestellten Rückenblumen ein faszinierendes Bild bieten. Der Süden prägt Mensch und Tier… und auch Sie werden den Süden Namibias nicht nur einmal erleben wollen!

Wir ermöglichen Ihnen eine erlebnisreiche Jagd auf die folgenden Tierarten:
afrikanischer Großkudu, Oryx Antilopen, Springböcke, Hartebeest (rotes Hartebeest), Warzenkeiler, Blessbock, Weißwedelgnu, Streifengnu, Giraffe, Bärenpavian, Schabrackenschakal, Hartmann Bergzebra und Burchell´s Steppenzebra, Pferdeantilope, Rappenantilope und Ellipsen Wasserbock.
Diese Tiere leben alle auf Nomtsas - Sie werden nicht von einem Jagdrevier ins nächste gefahren um verschiedene Arten zu bejagen - Begegnungen mit allen Tierarten sind während der Jagd garantiert!


Die Trophäenjagd, die gleichzeitig den Wildbestand reguliert und auf Grund des Naturschutzes sehr wichtig für das Land ist, findet zwischen Februar und November statt.

Wir bieten auch Reduktionsjagden an, insofern unser Bestand reguliert werden muss. Bitte beachten Sie, dass Sie in diesem Falle keine Trophäen behalten.

NB: Sie brauchen weder einen Jagdschein noch eine Waffenbesitzkarte um in Namibia jagen zu können. Die Verantwortung liegt bei Ihrem Gastgeber/Jagdführer. Die Jagd findet nur am Tag statt. Es stehen Allrad- Safariwagen sowie einheimische Fährtenleser/Sucher zur Verfügung. Angeschweißtes Wild wird sicher zur Strecke gebracht.

Was erwartet mich als Jäger?

Wir haben sehr weite Flächen und ein extrem großes und weitläufiges Jagdgebiet.

Die Flächen werden von Hügeln und Trockenflüssen unterbrochen. Eine wunderschöne Gegend.
Pirschen ist bei uns aufgrund der offenen Landschaft begrenzt möglich; interessant
dass trotzdem viele unserer Jäger die Jagdart bevorzugen.

Wir fahren mit einem Allrad "ins Feld"... von nun an ist die Jagd absolut situationsbedingt. Oft ergibt sich die Möglichkeit das Auto zu verlassen und die erwünschten Tiere anzupirschen. Der Jäger schiesst in diesem Falle über einen Schießstock.

Im Süden ist auch das jagen direkt vom Allrad keineswegs unethisch, da der Jäger in sicheren Situationen weit, konzentriert und schnell schießen muss und über seine Erwartungen hinaus gefordert wird. Kein Tier wird wiederholt angefahren/angesprochen, also „gehetzt“, und das bejagbare Wild hat eine durchaus gute Fluchtchance.

Die Pirschjagd zu Fuss wird bei uns immer beliebter, erfordert jedoch ein gewisses Maß an Kondition. Ich führe Sie also gern zu Fuß durch den afrikanischen Busch, ja... eher Steppe bei uns... Bitte bringen Sie entsprechende Tarnungsklamotten mit (obwohl man hier auch nicht übertreiben sollte, naturfarbene leichte Kleidung reicht völlig)
Wichtig: Wir gehen ZUM Wild und lassen es nicht auf uns zukommen, dort liegt die Herrausforderung für Sie!

Es ist unbedingt notwendig, dass Sie Ihre Waffe kennen und zügig beherrschen können. Wie oft haben Jäger sich mit den teuersten Waffen und bester Optik ausgestattet nur um während der Jagd mehr mit Ihrer Ausrüstung beschäftigt zu sein als mit der eigentlichen Jagd.

Schiessen Sie Ihre Waffe SELBST ein - das muss ein guter Jäger können! Nein... Ihr Waffenschmied kann es nicht besser als Sie! Nehmen Sie 2-3 Schachteln Munition, stellen Ihre Optik auf 6-8 fache Vergrösserung und schiessen Sie auf 200 bis 250m mit zügigem Repetieren auf Ihre Scheibe oder Schachtel. wenn alles glatt läuft und Sie zufrieden sind - DANN haben Sie große Freude auf der Jagd in Afrika. Wir erwarten keine Meisterjäger oder Schützen, wir schätzen es einfach wenn unsere Jäger mit ihrer Waffe gut umgehen können.

Schussentfernungen: Die Distanzen liegen zwischen 100 und 350 m.
Wenn Sie ein rasantes Kaliber mitbringen oder bei uns leihen sind Sie gut dabei.

Da wir auf einer Wettergrenze leben, geht oft etwas Wind und sind starke Unterschiede in Temperaturen zu erwarten.

Die Trophäenjagd, die gleichzeitig den Wildbestand reguliert und auf Grund des Naturschutzes sehr wichtig für das Land ist, findet zwischen Februar und November statt.

Trophäenpräparation
Alle Trophäen werden sorgfältig gemessen, dokumentiert und markiert. Bitte schauen Sie auch auf unserer Preisliste nach den verschiedenen Anbietern, die Ihre Trophäen versenden und bearbeiten.

Ausfuhr der Trophäen (wichtig!!)
Nach neuesten EU Vorschriften dürfen wir die Trophäen nicht mehr selbst reinigen
und ausführen - dies muss durch einen EUzertifizierten Präparator gehandhabt werden.

Bitte bedenken Sie also, dass hier Kosten auf Sie zukommen! Mehr Details hierzu auf unserer Preisliste unter "Unkosten nach der Jagd"

Waffen
Jagdwaffen dürfen nur mit gültigem Waffenbesitzschein eingeführt werden, die Waffeneinfuhr nach Namibia ist jedoch unproblematisch. Jagdgewehre, Schrotflinten und Bogen können zeitlich begrenzt eingeführt werden.

NB: BITTE geben Sie uns Bescheid, wenn Sie Ihre eigenen Waffen mitbringen, da wir Ihnen eine Einladung und Ihre Permits zukommen lassen müssen - sonst dürfen die Waffen nicht freigegeben werden.

Selbstlader, Pistolen und Revolver sind streng verboten. 80 Schuss Munition pro Waffe dürfen mitgebracht werden.
Die Mündungsenergie muß folgenden gesetzlichen Vorgaben entsprechen:
2700 Joule für Kudu, Oryx, Gnu, Eland, Hartebeest z.B.338 WinMag; 7x64; .270 Win; 30-06; .300WinMag; 8x57; 9,3x62
1350 Joule für Springbock, Blessbock z.B. . 222 Rem.; .223 Rem.; .243 Win; 6,5x57
Es dürfen keine Vollmantelgeschosse verwendet werden!
Bitte abklären, wie die Waffe bei der Fluggesellschaft abgegeben werden muss.
Entgegennahme der Waffe am Int. Airport Windhoek an einem Extra Schalter.
Sie können Ihre Waffen während einer Rundreise in Windhoek in Bewahrung geben, oder sich eine Waffe bei uns ausleihen. (Bitte preislich vorher abklären)

Wichtig: dieses Waffen- Einfuhr- Formular bitte ausfüllen und am Flughafen bereit halten Formular um Waffen nach Namibia einzuführen